Nachhaltig zu leben ist nicht teurer!

Immer wieder begegnet uns ein Vorurteil: Nachhaltigkeit ist teuer! Dieses Vorurteil hält sich hartnäckig und manchmal bin ich versucht zu glauben, dass sich gewisse Menschen mit dieser Aussage rausreden wollen! Ja, rausreden! Denn es gibt immer noch Menschen, die glauben, dass sie keine Verantwortung für ihr Handeln übernehmen müssen. Es gibt immer noch Menschen, die sich lieber herausreden und die Augen verschließen, als endlich die eigene Komfortzone zu verlassen! All diesen und ähnlich denkenden Menschen empfehle ich auf dem blog von Marcella herumzustöbern. Aber vor allem: lest diesen Artikel! Es ist Zeit hartnäckig und unbequem zu werden. Es ist Zeit selbst zu handeln! Statt die Abende regungslos mit sinnlosen Trashsendungen zu füllen, solltet ihr tätig werden! Was jetzt so hart klingt, fängt eigentlich ganz klein an: regional und saisonal einkaufen + selbst kochen und backen. Jeder Einkauf ist ein Stimmzettel, der in meinen Augen mehr bewirkt als das Kreuz auf gewissen Zettelchen alle paar Jahre!

Moment mal, ging es hier nicht ursprünglich um ein leckeres Kartoffelbrot? Ja, das tut es auch. Denn hast du dir jemals darüber Gedanken gemacht, dass Kartoffeln nachhaltiger sind als Nudeln und vor allem Reis? Kartoffeln legen, regional gekauft, keinen weiten Weg bis zu dir, als Endverbraucher, zurück. Kartoffeln müssen, im Gegensatz zu Nudeln nicht erst aufwendig vom Getreide zur Form sowie werbewirksam verpackt werden. Also feier die Kartoffel, greif öfter mal zu und wenn du welche übrig hast, dann back dieses Brot! Ich garantiere dir: es ist weitaus günstiger als ein anderes qualitatives Brot, das du kaufst!

Kartoffelbrot – das Rezept

500g Hartweizenmehl | 1 Päckchen Trockenhefe | 250g Kartoffeln | 300ml Wasser| 3 TL Salz

Beginne mit den Kartoffeln, indem du sie schälst und weich kochst. Danach stampfst du sie (je nach gewünschter Konsistenz) zu Püree.

Nun vermischst du sämtliche Zutaten miteinander und knetest alles gut durch. Achte darauf, dass sich die Hefe gut im Teig verteilt.

Jetzt lässt du den Teig an einem warmen Ort für eine Stunde ruhen, knetest ihn dann noch einmal gut durch, formst ihn zu einem Laib und lässt ihn weitere 30 Minuten ruhen.

Denke daran deinen Ofen vorzuheizen!

Zum Schluss wird das Brot für ca. 45 Minuten bei 200° Celsius gebacken. Behalte das Brot regelmäßig im Auge, da je nach Form des Brotes und auch je nach Backofen die Backzeit variiert.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.