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Kirsch-Marmorkuchen

Sonntag ist Kuchentag

Es gibt diese Tage, an denen möchte ich nicht über Kalorien und „verbotenen“ Zucker nachdenken. Üblicherweise sind es die Tage, an denen die gesamte Familie zusammen kommt. Dann trinken wir alle auf der Terrasse gemeinsam Kaffee. Das sind für mich Anlässe, um endlich mal wieder ein neues Kuchenrezept auszuprobieren und mit meinem Werk meine Liebsten zu verwöhnen. Nach meinen superleckeren Bienenstichmuffins, wollte ich unbedingt einen weiteren Klassiker interpretieren. Dieses Mal hat es die „Donauwelle“ getroffen. Herausgekommen ist ein Kirsch-Marmorkuchen, der alle begeistert hat.

Natürlich freut es mich immer wieder, wenn ich mit meinem Backwerk Familie und Freunde beglücken kann. Das sind Momente, die für mich wie Schätze sind und lange in Erinnerung bleiben. Besonders schön ist es außerdem, wenn bei unserer Erinnerungssuche bestimmte Leckerbissen erwähnt werden. Zum Beispiel: „Weißt du noch? Das war der Sonntag, an dem es das Shortbread gab!“

Kirsch-Marmorkuchen – das Rezept

Fette zuerst die Gugelhupfform ein und streue sie ggf. mit etwas Semmelbröseln aus.

Lasse die Kirschen in einem Sieb gut abtropfen.

Rühre nun die (weiche!) Butter mit dem Zucker und etwas gemahlener Vanille cremig. Die Eier rührst du einzeln gut unter die Zuckermasse. Vermische das Mehl mit dem Backpulver, bevor du es ebenfalls unterrührst.

Die erste Hälfte des Teigs kannst du jetzt bereits in die Backform geben. In die andere Hälfte rührst du nun das Kakaopulver und die Milch unter.

Gebe nun auch die Kirschen und den dunklen Teig in die Backform. Um ein besonders schönes Muster zu erhalten, stichst du alle paar Zentimeter mit einer Gabel durch beide Schichten des Kirsch-Marmorkuchens.

Backe den Kuchen für 50 bis 60 Minuten bei 180° Celsius und lasse ihn vor dem Stürzen gut auskühlen (sonst kann es passieren, dass er völlig zerfällt!)

Lasse nun die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und gebe sie über den Kuchen und lasse sie abkühlen. Vor dem Servieren sollte die Kuvertüre auf dem Kuchen bereits wieder fest sein.

Guten Appetit!

Hast du einen Wunsch, welchen Klassiker ich hier einmal interpretieren soll? Vielleicht möchtest du einen Klassiker servieren, „traust“ dich aber nicht? Vielleicht kann ich für dich diesen Klassiker vereinfachen?

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