Kulinarische Bucket List 2020

Titelbild kulinarische Bucket List

Mit der Bucket List über den Tellerrand schauen

Habt ihr neue gute Vorsätze für das Jahr 2020? Vielleicht mehr Sport machen, ein neues Hobby erlernen oder mehr lesen? Wie, ihr habt gar keine guten Vorsätze oder schlicht keine Ideen? Das wird sich jetzt ändern! Denn ich bin bekennender Listenfan und ohne Listen zum Jahresanfang läuft nix. Ich bin fest davon überzeugt, dass Listen uns helfen können über den Tellerrand zu schauen und uns in neue Abenteuer zu stürzen. Ich habe viele verschiedene Listen mit lauter Zielen und Ideen. Eine davon ist zum Beispiel meine große Liste mit „101 things in 1001 days“, die ihr hier finden könnt. Aber natürlich habe ich mir zusätzlich ein paar rein kulinarische Ziele für das Jahr 2020 gesetzt. Meine persönlichen Ziele sowie ein paar weitere Ideen werde ich jetzt hier mit euch teilen. Hier ist sie, meine kulinarische Bucket List 2020! 

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20 neue Erfahrungen für Foodies im Jahr 2020

1. Veganes Baklava zubereiten

Es ist eine gefühlte Ewigkeit her, als ich als Kind zum ersten Mal in zuckriges Baklava biss. Aber seit dem ist für mich klar: das möchte ich selbst irgendwann einmal können. Soweit ich weiß sind die Zutaten generell sehr einfach zu veganisieren oder ihr greift einfach auf ein bereits veganes Rezept wie hier von den Küchengöttern zurück.

2. Eine Keksbackparty organisieren

Es mag kitschig klingen, aber ich habe tatsächlich den Wunsch eine sogenannte „Cookie Swap Party“ zu organisieren, um dann den ganzen Nachmittag mit ein paar Freundinnen Weihnachtslieder zu trällern. Nicht vergessen werden darf dabei natürlich die weihnachtliche Deko, viele viele Selfies und vielleicht auch der ein oder andere Schluck vom Glühwein. 

3. Die Familie mit frischer Pasta überraschen

Kennt jemand von euch Kinder, die keine Pasta mögen? Ich auch nicht. Und dennoch stelle ich die Behauptung in den Raum, dass meine beiden Jungs ganz besonders verrückt nach Nudeln aller Art sind. Am allerliebsten jedoch mit einer einfachen Tomatensoße. Daher möchte ich mir unbedingt einmal die Zeit nehmen und mein Talent bei der Herstellung frischer Pasta testen. Ob mir die Überraschung im Jahr 2020 gelingt?

4. Ein Schokoladenmuseum besuchen

Ob als Pulver auf dem Cappuccino oder Geheimzutat im Chili – Kakao und Schokolade scheint allgegenwärtig. Dennoch behaupte ich, dass kaum ein Europäer weiß, woher die Schokolade überhaupt stammt und wie sie hergestellt wird. Da nehme ich mich bislang nicht aus! Folglich kann es nicht schaden, ein paar wissenswerte Dinge darüber zu lernen und so den eigenen Horizont zu erweitern. 

5. Waffeln über dem Lagerfeuer zubereiten

Mein Weihnachtswunsch wurde erfüllt! Denn unter dem Weihnachtsbaum lag tatsächlich das heiß ersehnte Waffeleisen, das für das Lagerfeuer geeignet ist. Und ich kann es kaum abwarten es endlich zu testen! 

6. Ein Sauerteigbrot backen

Es ist erst ein paar Tage her, als meine Freundin auf Instagram ihren Erfolg beim Brot backen teilte. Ihre Freude über ihren Erfolg war ansteckend und ich wusste: das werde ich auch ausprobieren!

7. Einen Kurs buchen und dazu lernen

Egal, ob es um das Sammeln von Pilzen geht oder das Bestimmen und Anwenden von heimischen Kräutern – ohne einen Kurs würde ich mich momentan nicht an diese Themen heran trauen. Vielleicht geht es jemandem von euch ähnlich? Es gibt mittlerweile ein riesiges Angebot – da ist bestimmt das Richtige für euch dabei!

8. Vegan kochen – für jemanden, der sonst nicht vegan isst

Nicht jeder muss zu 100 Prozent korrekt vegan leben. Doch wird die ein oder andere vegane Mahlzeit auch omnivor oder vegetarisch lebenden Menschen nicht schaden. Viel mehr wird es in meinen Augen den Horizont erweitern – so lange dies nicht mit böse erhobenem Zeigefinger und Vorwürfen geschieht. Eine angenehme Atmosphäre und die Lieblingszutaten eures Gegenübers sollten schon beachtet werden. Es macht zum Beispiel wenig Sinn mit Rosenkohl zu kochen, sollte euer Gegenüber Rosenkohl nicht ausstehen können. Wenn ihr dies beachtet, werdet ihr einen schönen Abend zusammen verbringen und vegane Rezepte in der Welt verteilen. (Warum es beim Veganismus um mehr als Tierwohl geht, könnt ihr hier noch einmal nachlesen)

9. Ein neues veganes Cafe entdecken

Manchmal ist es einfach schön, sich verwöhnen zu lassen. In einer Umgebung, die ganz selbstverständlich vegan ist. Denn obwohl viele Cafés mittlerweile auch Soja- oder Haferdrink als pflanzliche Alternative im Angebot haben, muss dies immer explizit erwähnt werden. Vegane Kuchen oder Snacks sind ebenfalls eher noch eine Selten- statt einer Selbstverständlichkeit. Daher werde ich mich im Jahr 2020 gezielt auf die Suche nach tollen veganen Cafés machen! Falls ihr bereits ein Lieblingscafé habt, freue ich mich über einen Kommentar! 

10. Endlich Jackfruit probieren

Im Jahr 2019 war sie als Foodtrend wortwörtlich in aller Munde: die Jackfruit. Ich hingegen habe mich noch nicht heran gewagt. Höchste Zeit das zu ändern! 

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Kulinarische Bucket List – die Punkte 11 – 20

11. Das Spezialgericht perfektionieren

Beim Treffen aller Familienmitglieder oder in einer größeren Runde mit Freunden bringt häufig jeder etwas mit, damit der Gastgeber weniger Arbeit hat. Dadurch kommt ein kunterbuntes Buffet zu Stande. Kennt ihr diese eine Person, die jedes Mal das gleiche Gericht mitbringt und schon alle anderen Gäste genau darauf warten? Das nennt man im Englischen „signature dish“. Im vergangenen Jahr hat sich gezeigt, dass mein Limonadenkuchen einfach immer gut ankommt. Im Jahr 2020 möchte ich zusätzlich ein herzhaftes Rezept perfektionieren. 

12. Erdbeeren selbst pflücken

Okay, ich gebe es zu. Erdbeeren selbst zu pflücken ist jetzt nicht die neueste Idee des Jahres. Trotzdem greife ich diesen Punkt auf – weil es einfach toll ist gemeinsam mit den Kids durch die Erdbeerreihen zu gehen und das Körbchen zu füllen. Definitiv ein Erlebnis an das sich die ganze Familie erinnern wird.

13. Eine vegane Pfannkuchentorte backen

Kennt ihr alle die Geschichte, in der Findus Geburtstag hat und Pettersson ihm eine Pfannkuchentorte backen will? Das ist eine meiner Lieblingsgeschichten. Also wandert das Backen einer Pfannkuchentorte auf meine kulinarische Bucket List – allerdings vegan. 

14. Sushi selbst zubereiten

Im Vergleich zu vielen anderen Menschen meiner Generation zähle ich wohl zu den Sushi-Spätzündern. Erst im letzten Jahr habe ich zum ersten Mal Sushi probiert und war von der Vielfalt auch der veganen Varianten positiv überrascht. Höchste Zeit selbst kreativ zu werden. 

15. Bier brauen

Craftbeer – noch so ein Foodtrend, der bereits seit ein paar Jahren anhält. Bislang habe ich mich ordentlich durchprobiert, ohne jedoch tiefer in das Thema einzusteigen. Das soll geändert werden – mit meinem eigenen Bier. 

16. Ein Lebkuchenhaus backen

Oh ja, auch an dieser Stelle ein Geständnis. Wir bauen Lebkuchenhäuser, fast jedes Jahr in der Weihnachtszeit. Irgendwie kann ich schlecht Nein sagen, wenn meine Kinder mit einem Fertig-Bausatz aus dem Supermarkt vor mir herum wedeln und ihre Augen leuchten. Klar, so ein Bausatz ist praktisch. Aber selbstgemachter Lebkuchen schmeckt doch einfach besser, oder? Für das Jahr 2020 steht mein Vorhaben: das Lebkuchenhaus komplett selber backen und dann mit den Kindern dekorieren. 

17. Ein Krimidinner organisieren

Kennt ihr bereits Krimidinner? Eine tolle Gelegenheit sich mit Freunden zu treffen und eine Menge Spaß zu haben. Definitiv ein Punkt auf meiner Bucket List, der sich jedes Jahr wiederholen darf. 

18. Einen Foodtrend mitmachen

Nicht alles ist vorhersehbar – Foodtrends sind es ebenfalls nicht immer. Um den Horizont so richtig zu erweitern, werde ich im Jahr 2020 einen Foodtrend mitmachen. Vegan natürlich.

19. Europa auf den Teller holen

Neue Länder entdecken ist wahnsinnig toll! Sich während der Reise und auch danach durch landestypische Rezepte zu kochen schafft ganz besondere Momente und Erinnerungen. Probiert es aus!

20. Ein ebook mit eigenen Rezepten veröffentlichen

Heutzutage scheint durch das Internet alles möglich zu sein – auch das Veröffentlichen eines Kochbuchs. Vorbei sind die Zeiten des Hoffen und Bangens eines Vertrages mit einem Buchverlag. Selfpublishing heißt das Zauberwort. Lässt dies meinen Traum vom eigenen Kochbuch im Jahr 2020 wahr werden? 

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