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Marzipan-Apfelkuchen

Überraschung im Adventskalender

Es ist kein Geheimnis, dass ich buchsüchtig bin – auch kochbuchsüchtig. Obwohl ich da besonders kritisch bin. Denn für mich ist es ein absolutes nogo, wenn die Fotos kaum noch etwas mit dem Rezept gemein haben. (Davon hatte ich ja auch beim Rezept der Ofenpfannkuchen berichtet.) Daher wird jedes einzelne Kochbuch vor dem Kauf gründlich betrachtet und lieber drei Mal überlegt, ob sich die Anschaffung lohnt. Umso überraschter war ich folglich von einem der Geschenke in meinem Adventskalender. Ein neues Kochbuch! Und das beste: „Bauernmarkt und Biokiste“ hat mich auch nach dem ersten Blick nicht enttäuscht. Die Bilder sind hübsch und professionell, können jedoch auch genauso von einem „Hobbykoch“ inszeniert bzw. nachgekocht werden. Die Zutaten sind alle auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt erhältlich und die Rezepte sind ganz toll nach Saison sortiert! Ich habe bereits mehrere der Rezepte ausprobiert und bin durchweg begeistert! Der Marzipan-Apfelkuchen hat es mir so sehr angetan, dass ich das Ergebnis mit dir teilen wollte! Mit der Anpassung von etwas (hm, eher viel!) Zimt, wurde daraus ein Kuchen, der es durchaus auf eine Festtafel schaffen könnte. Du bist neugierig geworden? Dann schau mal hier!

Marzipan-Apfelkuchen – das Rezept

Für den Boden des Kuchens häufst du 250g Mehl in eine große Schüssel (oder auf deine Arbeitsfläche) und bildest in dem Mehl eine Mulde. In die Mulde gibst du vorsichtig 60g vom Zucker, ein Ei und 125g kalte Butter. Am besten klappt es, wenn du die Butter in Flocken auf die Mulde gibst. Verknete diese Zutaten rasch zu einem feinen Teig und lege ihn dann für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit lässt du 125g Butter weich werden und schneidest die Marzipanrohmasse in kleine Würfel. Schlage die Butter mit Hilfe eines Rührgerätes schaumig und gebe die Marzipanrohmasse sowie 75g Zucker hinzu. Verrühre alles sehr gründlich miteinander. Gebe dann nach und nach die restlichen drei Eier zu der Masse. Verrühre auch diese gründlich. Zum Schluss gibst du 50g Mehl sowie einigen Abrieb von der Zitronenschale hinzu. Es soll eine glatte, geschmeidige Masse entstehen.

Fette eine Springform ein und rolle deinen Teig für den Boden auf der bemehlten Arbeitsplatte aus. (Solltest du Schwierigkeiten haben, den Teig für die Form passend auszurollen und hineinzulegen macht dies nichts. „Stückelung“ im Boden des Kuchens siehst du nach dem Backen nicht mehr!) Stelle den Teigboden in der Form erneut kalt.

In der Zwischenzeit schälst du die Äpfel und entfernst das Kerngehäuse. Schneide die Äpfel in sehr feine Scheiben, die du in Gruppen arrangierst oder schneide die geviertelten Äpfel fächerförmig ein. Lass währenddessen die restlichen 25g Butter vorsichtig in einem Topf schmelzen.

Gebe nun die Marzipanmasse ebenfalls in die Springform und setze darauf die Apfelstücke. Die Apfelstücke bestreichst du mit der geschmolzenen Butter und gibst hierauf etwas Zimt!

Den Kuchen lässt du im Ofen ca. 45 Minuten bei 180° Celsius backen. Der Kuchen sollte eine schöne goldene Färbung erhalten. Lasse den Kuchen auf einem Kuchengitter vor dem Servieren vollständig auskühlen und bestreue ihn mit ein wenig Puderzucker.

Gut zum Kuchen passt Sahne, die mit Zimt verfeinert wurde.

Guten Appetit!

2 Replies to “Marzipan-Apfelkuchen”

  1. Kochbüchern kann ich irgendwie nichts abgewinnen – wenn ich Inspiration suche, mache ich lieber das Internet auf 😉
    Der Kuchen sieht allerdings wirklich gut aus!

    Liebe Grüße

    • Hach, schade, dass du mit Kochbüchern nichts anfangen kannst. Schon allein die Haptik von Büchern ist dann doch etwas ganz anderes als das Internet. 😉
      Liebe Grüße,
      Natalie

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