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Upcycling für einen Jeansrock [12x kreativ]

Huch, es wird modisch hier

In diesem Jahr möchte ich mir keine neuen Kleidungsstücke kaufen. Das läuft bislang auch ganz gut, ein kleiner Fehltritt sei mir verziehen. Jedoch hat Nicht-Kaufen logischerweise zur Folge, dass du immer wieder auf das zurück greifen musst, was bereits in deinem Schrank hängt. Auch das ist im Grunde keine große Hürde für mich, da ich auch vor meinem Selbstversuch keine große Shoppingqueen war. Dennoch gelüstete es mich vor ein paar Tagen nach mehr Farbe in meinem Schrank. Capsule Wardrobe hin oder her – ich wollte etwas ohne marineblau, schwarz oder sonstiger Schlichtheit. Ein neuer Eyecatcher sollte her. Ich wollte Farbe! Als hätte ich es kommen sehen, habe ich mir bereits vor ein paar Wochen ein Pinterestboard mit ganz viel Inspiration erstellt. Upcycling und refashion waren meine Stichwörter. So griff ich nun also zu meinem absolutem Lieblingsteil im Schrank, zu Nadel und Faden sowie zu Textilfarbe. Mein Jeansrock – vor zig Jahren auf einem Flohmarkt entdeckt – sollte mein auserwähltes Model sein.

Lass dich von diesem Artikel einfach ein wenig inspirieren und ermutigen. Lass deiner Kreativität freien Lauf und trau dich einfach! Denn ich weiß: Kleidungsstücke, die bislang völlig intakt sind, können genauso beängstigend sein wie ein leeres Blatt Papier.

Upcycling für einen Jeansrock – so geht´s!

Schneide dir ein langes Stück von deinem Stickgarn ab und fädel es in die Nadel ein. Damit umrandest du ein Stück der Naht an den Taschen (oder am unteren Ende deines Rocks). Dabei ist etwas Vorsicht geboten, damit du wirklich nur durch den Stoff der Tasche stichst und nicht etwa durch den ganzen Rock oder gar in deinen Finger. Vernähe und verknote den Faden fest im unsichtbaren Teil deiner Rocktasche.

Nun suchst du dir eine weitere Farbe für das Schablonieren mit der Stoffmalfarbe aus. (Ich habe für das upcycling die Farben pink und orange verwendet, aber jede Kombination ist natürlich denkbar!)

Lege die Schablone auf den Teil, den du dekorieren möchtest und lege einfach los. Mir persönlich gefiel es besonders gut kein gleichmäßiges Muster entstehen zu lassen, sondern eher ein kleines „Sternenchaos“. Denke daran: es gibt kein „richtig“ oder „falsch“. Schön ist, was dir gefällt!

Zum Schluss fixierst du die Stoffmalfarbe nach Herstellerangaben – schon fertig!

Extratipp: Hier findest du einen weiteren meiner Beiträge für die wunderbare 12xkreativ-Challenge von Anne.

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