Farbenfrohes Essen macht Spaß

Ehrlich gesagt dachte ich, als Danny sich das Dhal gewünscht hat, erst einmal an eine braune Pampe. Eine braune Pampe, die mich gedanklich an einen etwas dicklichen Eintopf erinnerte, nur mit Reis dazu. Doch ich hätte nie gedacht, dass mit einer anderen Farbgebung das Essen so Spaß machen könnte. Violettes Dhal ist ab jetzt eins meiner Lieblingsgerichte. Es lässt sich nämlich gut vorbereiten und in großen Mengen kochen. Außerdem liefern Linsen eine Menge pflanzlicher Proteine. Damit haben wir gleich die typische Frage: „Und wie kommen Veganer an die Proteine?“ vom Fleisch. Falsch, wir haben die Antwort auf dem Tisch. Lecker. 

Violettes Dhal – das Rezept

200g getrocknete Linsen | 200g violette Mohrrüben | 1-2 Zwiebeln | 2 Knoblauchzehen | 1 EL Sojasauce | 600ml Gemüsebrühe | 400ml Kokosmilch (Dose) | 2 TL Ras el Hanout Gewürzmischung (selbstgemacht oder gekauft) | etwas Öl | etwas Salz und Pfeffer | ggf. etwas Johannisbrotkernmehl

Weiche zunächst die getrockneten Linsen in lauwarmen Wasser für 15 Minuten ein. 

Wasche die violetten Möhren und würfle sie in kleine Stücke. Würfle deine Zwiebel sehr fein und hacke den Knoblauch. 

Dünste die Zwiebel sowie den Knoblauch ein paar Minuten an. Pass auf, dass nichts anbrennt. Gebe dann die gewürfelten Möhren sowie die Sojasauce hinzu und reduziere die Hitze. 

Gieße die Linsen durch ein Sieb ab und gebe sie mit der Gemüsebrühe und dem Ras el Hanout in den Topf. Lasse alles ca. 15 Minuten leise köcheln. (Falls du Reis dazu servierst, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um ihn nebenher zu kochen). 

Gebe jetzt erst die Kokosmilch in das Dhal und lasse alles für weitere 10 Minuten köcheln. Sollte dein Dhal nicht die gewünschte Konsistenz haben, kannst du es weiter einkochen lassen oder mit etwas Johannisbrotkernmehl vorsichtig andicken. 

Zum Schluss das Dhal mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. 

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