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Weichkäse-Omelett – oder bei uns läuft es nicht immer glatt

Wenn Mutti sich nicht mehr traut für uns zu kochen…

…dann wird es höchste Zeit auch mal von den Pannen aus unserer Küche zu erzählen. Aber fangen wir von vorne an. Vor ein paar Wochen waren wir im hohen Norden Deutschlands – dort wohnen meine Eltern. Im Verlauf der Tage kam das Gespräch aufs Kochen. Wie soll es bei Gästen wie uns auch anders sein? Danny und ich reden fast nur vom kochen oder eben vom essen. Es stellte sich heraus, dass meine Mutti sich nicht traut für „Menschen wie uns“, sprich für Menschen mit einem eigenen foodblog, zu kochen. Das ist ganz großer Quatsch, wenn man mich fragt. Denn auch wenn meine Mutter ab und an die Eier in den Pfannkuchen vergisst, braucht sie ihre Kochkünste nicht zu verstecken. Irgendwas muss ich ja schließlich auch von ihr geerbt haben, oder?! Das Weichkäse-Omelett eignet sich nun also hervorragend, um diese merkwürdige Angst zu nehmen. Es beweist: auch wir bekommen nicht alles auf Anhieb hin.

Beim Weichkäse-Omelett sollte die Mitte mit dem Weichkäse gefüllt sein und der Rest eben die Konsistenz eines Omeletts haben. Stattdessen kam bei uns ein wilder Mischmasch heraus, aber definitiv kein klassisches Omelett. Geschmeckt hat es trotzdem wunderbar und wurde ratzfatz aufgegessen. Grund genug, um es hier zu erzählen.

Weichkäse-Omelett – das Rezept

Schäle zuerst die Kartoffeln und Zwiebeln und schneide beides in Würfel. Brate sie in einer Pfanne mit etwas heißem Öl runderhum an.

Schlage in der Zwischenzeit die Eier in einer Schüssel auf und verrühre sie mit Salz, Pfeffer sowie der Petersilie.

Gebe nun die Kartoffeln in die Eiermasse und ca. ein Drittel der Masse in die heiße Pfanne. Sobald diese Schicht ein wenig fest geworden ist, gibst du den Weichkäse in die Mitte. Danach gießt du vorsichtig die restliche Kartoffel-Eimasse hinzu.

Lasse alles zusammen stocken und drehe es dann vorsichtig um. Dies sollte (eigentlich ;)) mit Hilfe eines Tellers ganz gut klappen.

Brate nun auch von der andern Seite das Omelett ein wenig an. Dann kannst du es servieren.

Extratipp: Mehr Erfolg hatten wir übrigens bei unserem allerersten Omelettversuch, dem Omelett mit Spinat.

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