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Zucchini-UFOs

Die Ernte läuft auf Hochtouren!

Es ist Zucchinizeit und unser lieber Nachbar erntet jeden Tag etliche Zucchini. Er hat wieder so viele Pflanzen ausgesät, dass er die Ernte auf keinen Fall selbst verdrücken kann. So versorgt er, wie auch im letzten Jahr, einige Nachbarn einfach mit. Wir haben bestimmt schon 15 Zucchini erhalten. Darunter sind viele riesige Zucchini, wenige kleinere Exemplare (und immer noch nicht vergleichbar mit denen aus dem Supermarkt) und einige der Zucchini sehen aus wie knubbelige, gelbe Ufos. Leider kenne ich den echten Namen nicht und habe sie kurzerhand Zucchini-UFOs getauft. (Wer kann mir aber den echten Namen verraten?)

Eins weiß ich dennoch: diese UFOs lassen sich wirklich super befüllen und machen richtig was her auf dem Teller. Tolle Form, kräftige Farbe und geschmacklich in Topform! So sollen Lebensmittel schmecken!

Zucchini-UFOs – das Rezept

Beginne mit dem Kochen des Amaranths. Dafür kochst du es in 500ml Wasser kurz auf und lässt es ca. 20 Minuten lang weiter köcheln. (Rühre das Amaranth häufig um, damit es im Topf nicht anbrennen kann.)

In der Zwischenzeit schneidest du die Zwiebel sowie den Knoblauch in sehr feine Würfel. Dann brätst du beides kurz in der heißen Pfanne mit etwas Öl an. Schneide nun den Tofu ebenfalls in kleine Würfel und gib ihn zu der Zwiebel. Nach ca. weiteren zwei Minuten gibst du das Tomatenmark und den Agavendicksaft hinzu. Schmecke dies gut mit Salz und Pfeffer ab. Der Geschmack verliert sich sonst schnell in der Zucchini. Gebe nun das Amaranth hinzu und verrühre alles gut miteinander, so dass eine gleichmäßige Masse entsteht.

Wasche nun die Zucchini und schneide den Stielansatz ab. Dann löst du mit Hilfe eines Löffels die Kerne heraus und lässt eine schöne Mulde dabei entstehen. Die Mulde pinselst du mit etwas Öl und Salz ein, bevor du die Amaranthmischung hinein gibst.

Für das Topping verrührst du das Mandelmus mit etwas Zitronensaft und etwas Wasser. Das Topping sollte nicht zu flüssig sein, damit es nicht an den Zucchini-UFOs hinunter läuft.

Backe zum Schluss die Zucchini für 10 – 15 Minuten im heißen Ofen (180° Celsius).

Guten Appetit!

Du suchst noch mehr Zucchini-Rezepte? Wie wäre es mit super leckeren Waffeln oder den Zucchini-Rollen! Du magst lieber eine Suppe für die Regentage? Die Suppe lässt sich übrigens auch gut einfrieren – einmal kochen, mehrfach genießen! 😉

6 Replies to “Zucchini-UFOs”

  1. Hach ja, mehr Zucchini als sie selbst essen kann, hat meine Oma auch angebaut – zu meinem Glück, denn keine Pflanzen sind beide irgendwie eingegangen.

    Diese UFOs habe ich aber noch nie gesehen – aber jetzt hätte ich auch gern mal welche.

    Zucchini Suppe habe ocunubriegns auch noch eingefroren. Ich esse das Zeug einfach so gerne.

    Liebe Grüße

    • Hi Tabea,
      schade, dass auch du mir nicht sagen kannst, wie die gelben Ufos eigentlich heißen. Gerade heute haben wir noch einmal darüber gerätselt. Gab ja schon wieder Zucchini hier. 😉 Lecker!
      Liebe Grüße,
      Natalie

  2. Hallo Natalie,

    ich bin auch schon seit Wochen am Kochen mit Zucchini und ich liebe sie trotzdem noch 🙂
    Dein Rezept hört sich toll an. Besonders gefällt mir der Amaranth, da ich bei diesem Pseudogetreide immer sehr einfallslos bin.
    Werde mich mal an das Ausprobieren machen.

    Liebe Grüße
    Anna-Maria

    • Hallo Anna-Maria,
      schön, dass du das Rezept ausprobieren willst.
      Zugegebenermaßen benutze ich Amaranth viel zu selten. Aber für dieses Gericht ist es einfach ideal.
      Lass es dir schmecken!
      Natalie

  3. Hallo Natalie,

    das Rezept klingt lecker! Ich fülle Zucchini auch wahnsinnig gerne (beispielsweise mit gehackten Tomaten und Feta), Amaranth habe ich dabei noch nicht ausprobiert. Kann ich mir aber gut vorstellen. 🙂

    Wenn ich mich nicht irre, sind diese UFOs die Sorte Sunburst – aber UFO klingt viel besser. 😉

    Liebe Grüße
    Anne

    • Hallo Anne,
      vielen Dank für deinen Hinweis! Es stimmt, meine „UFOs“ sind Sunburst-Zucchinis. Da hab ich doch glatt wieder was gelernt! Aber das Wort UFO hat sich hier in der Familie schon so eingebürgert, ich glaube, das bleibt jetzt so. *lach
      Liebe Grüße,
      Natalie

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