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Zucchinibrot

Was mach ich mit den vielen Zucchinis?

Wenn du schon ein paar Tage hier mit liest, dann hast du sicherlich mitbekommen, dass wir in Zucchinis ein wenig untergehen. Unser Nachbar hat einfach nicht genug von der Gartenarbeit bekommen. Und so wuchs eine Zucchini nach der anderen heran. Riesige Teile, einige der Zucchini waren über 2kg schwer! Da ich nicht alle in leckere Ufos verwandeln kann, mussten noch mehr Rezepte ausprobiert werden. Brot zu backen ist sowieso immer etwas besonderes. Kuchen und Co sind zwar wirklich gut, aber nichts geht über den Duft im Haus, wenn das Brot im Ofen backt. (Ja, nicht mal der Plätzchenduft zur Adventszeit!) Letztendlich habe ich also eine der Superfrüchte in Zucchinibrot verwandelt und weil das Ergebnis so lecker war, teile ich es gerne mit dir. Vielleicht hast du ja auch immer noch Zucchinis im Keller lagern?

Zucchinibrot – das Rezept

Wie so oft fängt alles mit dem Gemüse an. Wasche und putze die Zucchini, bevor du sie fein raspelst. Die Zucchiniraspeln gibst du mit etwas Salz in ein feines Sieb, damit die Flüssigkeit ausdringen kann.

In der Zwischenzeit erwärmst du das Wasser lauwarm und löst den Würfel Hefe darin mit dem Honig auf. Dann gibst du das Hefewasser vorsichtig zum Mehl und vermischst beides. Lasse den Teig zugedeckt eine Viertelstunde gehen.

Drücke in der Zwischenzeit die Zucchiniraspeln noch einmal gründlich aus, damit die Flüssigkeit austritt.

Dann vermischst du die Raspeln mit dem Vorteig und lässt den Teig erneut für eine halbe Stunde gehen. Danach knetest du den Teig noch einmal gründlich durch. Sollte der Teig noch kleben, gib etwas mehr Mehl hinzu, das du gründlich unterknetest.

Gebe den Teig in eine Brotbackform und lasse ihn bei 180° Celsius für ca. 45 Minuten backen. Löse dann das Brot vorsichtig aus der Backform und lasse es gut abkühlen. Durch die viele Flüssigkeit in der Zucchini bleibt das Brot recht weich und wird lange „nachdampfen“.

Lass es dir schmecken!

Extratipp: du kannst für etwas mehr Biss im Brot ein paar gehackte Haselnüsse hinzu geben. Die passen herrlich zum Aroma der Zucchini.

Pssst: Falls du jetzt im Brotback-Fieber bist, dann solltest du unbedingt auch das Kartoffelbrot probieren!

One Reply to “Zucchinibrot”

  1. Ach Natalie, irgendwie ist es echt ungewohnt, wenn ich deinen Blog mal am Laptop ansehe – meist bin ich nur mobil bei dir unterwegs. Aber beides sieht klasse aus 🙂

    So, und jetzt zum Post: Da steht Zucchini in der Überschrift – ich war sofort neugierig!!! Ich liebe das Gemüse ja und bedauere total, dass die Saison hier eigentlich um ist.

    Was Brot angeht: Das würde ich auch gern mal probieren… also das selbst backen. Das Problem ist nur: Der Ofen in meiner Wohnung ist ein Mini-Ofen und ich weiß nicht, ob das damit überhaupt geht 🙁
    Aber immerhin Plätzchen und Kekse backe ich seit Monaten schon damit – weil ich den Duft sogar noch besser finde als den von Brot 😉 Wobei meine Rosinenbrötchen auch immer toll duften.

    Dein Rezept wird jetzt erst mal abgespeichert! Nur für alle Fälle 😉 Oder ich mache deinen Teig und forme Brötchen?
    Meinst du, das klappt auch mit Vollkornmehl? Helles habe ich gar nicht da.

    Liebe Grüße

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